Malika demonstriert für mehr Klimaschutz

Malika macht bei Fridays for Future mit.

Foto: Markus Weissenfels

Die dreizehnjährige Malika macht bei Fridays for Future mit und engagiert sich für mehr Klimaschutz. Für CHECKY! hat sie erzählt, warum ihr das Thema so wichtig ist.

Seit wann bist du bei Fridays for Future?

Freunde und ich waren im März 2019 das erste Mal auf einer Demo in Düsseldorf. Es hat mich fasziniert, wie viele Leute sich dort für den Klimaschutz einsetzen wollten. Jeder hat mitgeschrien, alle haben für das Gleiche gekämpft. Da war so eine Gemeinschaft, das mochte ich.

Warum ist dir die Klimaschutz wichtig?

Weil wir Menschen die Erde nur ausgenutzt haben. Das muss aufhören, damit unsere Enkelkinder auch noch ein schönes Leben haben. Die Erde soll ja nicht wegen uns untergehen. Worauf achtest du persönlich? Ich achte darauf, dass wir zu Hause umweltfreundlicher einkaufen, also keine Sachen, die in Plastik eingeschweißt sind, oder Essen, das eingeflogen wurde.  Wir sind als Familie viel umweltbewusster geworden durch die Aktion, weil wir alle viel aufmerksamer sind.

Wie hat deine Familie auf dein Engagement reagiert?

Mein Vater und meine Mutter finden es sehr gut, dass ich mich für etwas einsetze, was mir wichtig ist.

Du bis jetzt auch im Orga-Team deiner Ortsgruppe, was macht ihr da?

Vor Corona haben wir uns etwa einmal im Monat getroffen, vor einer Demo noch öfter. Wir haben Gruppen gebildet und Aufgaben verteilt. Ich habe zum Beispiel mit Judith eine Aktion für den Kindergarten geplant. Wir haben für Vorschulkinder erklärt, wie sie auf die Umwelt achten können, etwa dass sie keinen Müll auf die Straße werfen sollen. Oder mit Mitmach-Aufgaben gezeigt, dass die Erde wärmer wird. Zurzeit machen wir Telefonkonferenzen und schreiben viel über Whatsapp.

Wie soll es nach Corona weiter gehen?

Ich hoffe, dass die Politik trotz Corona etwas gegen die Klimakrise unternimmt. Durch Corona ist die Klimakrise ja nicht verschwunden. Solange wir uns dafür einsetzen müssen, werde ich auf alle Fälle mitkämpfen.

Interview: Corinna Zak